(M)ein Praktikum bei MiCROW

(M)ein Praktikum bei MiCROW

Für diesen Beitrag gibt unser Praktikant Tom einen Einblick in seine Tätigkeiten in der Produktentwicklung der MiCROW GmbH. Er ist 27 Jahre alt und hat sein dreimonatiges Praktikum im Rahmen seines Systems Engineering Bachelor-Studiums an der Universität Bremen absolviert.

„Von Februar bis Mai habe ich als Praktikant bei der MiCROW GmbH in Oldenburg gearbeitet und in dieser Zeit eine Menge über Mikromontage gelernt. Insbesondere die Mikromontageanlage MiCROW-Pro hat mich fasziniert: Es ist immer wieder verblüffend, wie einfach und hochpräzise mit der Maschine unterschiedlichste Mikroobjekten verbaut werden können. Umso mehr hat es mich gefreut, mit der MiCROW-Pro zu arbeiten und bei der Weiterentwicklung zu unterstützen.

Aber nun nochmal zurück zum Anfang: Auf die MiCROW GmbH wurde ich über eine Stellenausschreibung an der Universität Bremen aufmerksam. Die ausgeschriebene Einstiegsposition als Elektronikentwickler fand ich sehr spannend, allerdings erfüllte ich nicht die Voraussetzungen für die Stelle. Daher bewarb ich mich initiativ für ein Praktikum als Konstrukteur und erhielt kurz nach dem Bewerbungsgespräch auch schon die direkte Zusage für mein Praktikum!

Um‘s gleich vorweg zu sagen, Kaffee kochen war nicht meine Aufgabe, die übernahm ein Kaffeevollautomat. Schon am ersten Tag bekam ich nach einer Einweisung mein erstes Projekt: Die Konstruktion einer Halterung für ein Mikrofräser-Prototyp. Voller Elan begann ich sogleich mit der Konstruktion per CAD-Software. Feedback und Antworten auf meine Fragen bekam ich schnell und umfassend, sodass ich zügig meine Arbeit fertigstellen konnte. Aus meinen Konstruktionsdaten wurde dann der Maschinencode für die Drahterodiermaschine erzeugt und die Konturen meiner Bauteile funkten sich durch das Aluminium. Nachdem die Maschine fertig war, entgratete ich die Teile, bohrte Löcher in die Seitenflächen und schnitt Gewinde. Wir bauten den Mikrofräser-Prototypen in die MiCROW-Pro ein und ich durfte gemeinsam mit Hr. Mikczinski den Mikrofräser auf 58.000 Umdrehungen/Minute bringen.

In den nachfolgenden Wochen habe ich noch weitere Konstruktionsaufgaben übernommen, z.B. eine Halterung für eine Dunkelfeldbeleuchtung und Verkleidungsbauteile für bewegliche Maschinenteile zum Schutz vor Bedienfehlern zu entwickeln und zu fertigen. Später durfte ich auch Nanomotoren montieren. Hierbei müssen auf Elektroden in einer dreieckigen Piezo-Keramik Klebstoffpunkte gesetzt werden. Auf je drei beieinanderliegenden Elektroden in jeder Ecke positionierte ich eine Rubinhalbkugel. Aufpassen musste ich dabei, dass der Klebstoff nicht über die Elektroden hinaus läuft, da der Motor sonst nicht mehr funktionieren würde. Für die Montage habe ich die vorhandene Arbeitsanweisung aus meinen Erfahrungen heraus verbessert.

Kurz vor Ende meines Praktikums gab es noch ein besonderes Highlight: Im Rahmen der Ausstellung auf der Hannover Messe habe ich die Bedienung der Mikromontageanlage vor internationalem Publikum demonstriert.“

Fazit: „Mein Praktikum bei MiCROW war sehr interessant. Ich habe eine Menge über Mikromontage gelernt, wobei mir besonders gefiel, dass ich eigene, kleine Projekte selbständig bearbeiten konnte, die auch direkt umgesetzt wurden.“

Vielen Dank für deinen Beitrag Tom! Sehr gerne kannst auch DU (d)ein Praktikum bei MiCROW machen. Schau einfach auf unsere aktuellen Stellenangebote oder bewirb dich initiativ. Wir freuen uns auf dich!